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Veranstaltungskalender

Ausstellungen, Führungen, Vorträge, Tagungen und andere Veranstaltungen rund um das „Thema Hamburg“

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Rundgang zur Stadtentwicklung im 20. Jh.: Hamburger Gartenstädte am Beispiel Fritz-Schumacher-Siedlung Langenhorn
Die von Fritz Schumacher entworfene und nach ihm benannte Kleinhaussiedlung in Langenhorn entstand in den Jahren 1919/1920 und ist Zeugnis der Siedlungsbewegung nach dem ersten Weltkrieg. Der städtebauliche Grundriss ist ein Gefüge von nordsüdlichen Hausreihen mit in Ostwestrichtung frei gruppierten Doppelhäusern, die zusammen mit großen Gärten das Ortsbild prägen. Aus Mangel an Backsteinmaterial wurden Teile der Siedlung in Behelfsbauweise errichtet und zur Belebung der einfachen Putzbauten nach einem Konzept von Fischer-Trachen farbig gestaltet. Schon in den ersten Jahren nach dem Bezuge zeigten sich Diskrepanzen zwischen dem vereinheitlichenden Gestaltungswillen Schumachers und der individuellen Aneignung der Bewohner.

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Hafenrundfahrt „Das Tor zum Weltreich” Literatur und Dokumente zum deutschen Kolonialismus
Kakao aus Kamerun, Kupfer aus Namibia, Kopra aus Samoa: Hamburgs Freihafen mit der Speicherstadt war die Drehscheibe des deutschen Kolonialhandels, an dem vor allem Hamburger “Pfeffersäcke” verdienten. Widerstand gegen die Kolonialherrschaft wurde blutig bekämpft: Vom Hamburger Baakenhafen gingen seit 1904 die Truppentransporte nach Afrika, um die antikolonialen Aufstände in Namibia und Deutsch-Ostafrika niederzuschlagen.