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Veranstaltungskalender

Ausstellungen, Führungen, Vorträge, Tagungen und andere Veranstaltungen rund um das „Thema Hamburg“

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Schweine, Rinder und Ketchup: Die Geschichte des Schlachthofs und seine heutige Nutzung
1892 wird mitten im Schanzenviertel der Zentralschlachthof eröffnet und prägt bis heute maßgeblich das Quartier. Der Schlachtbetrieb wird 1996 endgültig eingestellt und fast alle Folgegewerbe wie Messerschleifereien, Viehhändler, Darmhandlungen, Gewürzfabriken und natürlich Schlachter, wie sie überall in der Schanzenstraße und Umgebung anzutreffen waren, mussten schließen. Heute findet auf dem inzwischen verkleinerten Areal nur noch Fleischverarbeitung statt und die ehemaligen Viehhofanlagen – die heutigen „Schanzenhöfe“ und die „Rindermarkthalle St. Pauli“ – wurden aufwändig saniert und widmen sich heute überwiegend Einkaufs- und gastronomischen Genüssen.
Der Rundgang startet am ehemaligen „Viehhof Sternschanze“ und endet an der Rindermarkthalle am Neuen Kamp.

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Die Kinder vom Bullenhuser Damm
Die „Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder vom Bullenhuser Damm“ erinnert an die Opfer dieses Verbrechens. Im KZ Neuengamme führte der SS-Arzt Dr. Kurt Heißmeyer Tuberkulose-Versuche an Häftlingen durch. Zum selben Zweck ließ er im November 1944 zehn Jungen und zehn Mädchen aus dem KZ Auschwitz holen. Sie waren zwischen 5 und 12 Jahren alt.
Die Gedenkstätte wurde 1980 auf private Initiative durch die Vereinigung „Kinder vom Bullenhuser Damm“ eröffnet. 1999 wurde sie in städtische Trägerschaft übernommen und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme angegliedert.